Letztens kam unsere Tochter zu uns, um gemeinsam mit uns ein neues Plissee für Tristans Kinderzimmer zu kaufen. Dieses sollten wir nicht vollständig bezahlen, sondern hauptsächlich einen guten Ratschlag geben, damit sich der Kleine in seinem eigenen Reich pudelwohl fühlen würde. Bisher schlief Tristan noch mit seiner Schwester Isolde in einem Zimmer. Da er jetzt jedoch das fünfte Lebensjahr erreicht hat, soll er sich zu einem selbständigen Kind entwickeln, so dass seine Schwester nun ein Zimmer im Dachgeschoss bekommt, das extra für sie ausgebaut wurde, während er das gemeinsame Zimmer nun ganz für sich alleine nutzen kann.
Nachdem wir das Geschäft durchstöbert hatten, waren wir uns einig, dass es ein leuchtend grünes Plissee sein sollte, da Grün die momentane Lieblingsfarbe von Tristan ist. Weil sich das allerdings schnell ändern kann, ließen wir die Wände weiß und klebten nur ein paar grüne Wandbilder von Kleeblättern auf. Zusätzlich kauften wir grüne Kissen und Decken, um ein einheitliches Bild herzustellen. Hat Tristan dann irgendwann einmal genug von Grün, können wir einfach wieder eine neue Farbe integrieren, indem wir die Kissenbezüge tauschen, das Plissee austauschen und die Wandtatoos entfernen.
Nachdem das Bett von Isolde und ihr kleiner Schrank heraus geräumt waren, sah Tristans Zimmer gleich richtig groß aus und er schien vom grünen Design stark begeistert zu sein. Als Oma und Opa beließen wir es dann auch nicht dabei, sondern schenkten ihm noch ein kleines Taschengeld und gingen mit ihm und den anderen Kindern Eis essen. Wir helfen der Familie immer wieder gerne und freuen uns, ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können, auch wenn es nur um das Aussuchen von einem Faltrollo geht. Denn dafür sind Großeltern ja schließlich da!
Hallo lieber Kurt,
wie schön, dass sich Ihre Enkel so glücklich schätzen können und Sie sogar beim Aussuchen von Plissees helfen. Ich kann nachvollziehen, wie schwer es ist, jeden Geschmack zu treffen, egal ob man Plissees kaufen oder sonstige Einkaufsratschläge geben soll. Doch ihre Enkel werden es Ihnen danken, wenn Sie sie so liebevoll behandeln.
Nur weiter so sagt eine weitere Oma,
Bärbel.